Neue Trades sind online (KW 32 + KW 33)

tradingjournal optionenHal­lo Leute,

es ist immer noch Som­mer­flaute an den Börsen. Aus diesem Grund werde ich das Trad­ingjour­nal vor­erst nicht mehr wöchentlich, son­dern 14 tägig veröf­fentlichen.

Was ist in den Wochen 32 und 33 passiert?

Fol­gende Posi­tio­nen kon­nten im Gewinn geschlossen wer­den: der Call auf das Leben­drind vom 28. Juli, der Call auf Weizen vom 24. Juli sowie der Call auf die Sojabohnen vom 1. August.

Im Ver­lust wur­den fol­gende Posi­tio­nen geschlossen: der Put auf die Sojabohnen. Zum Aus­gle­ich habe ich zwei neue Posi­tio­nen eröffnet, um den Ver­lust wieder here­inzu­holen.

Darüber hin­aus wurde der Put auf den Kanadis­chen Dol­lar im Ver­lust geschlossen. Auch hier habe ich zum Aus­gle­ich zwei neue Posi­tio­nen darauf eröffnet.

Apro­pos Kanadis­ch­er Dol­lar: In meinem Beitrag über das IV Per­centile habe ich anhand des VIX eine Sit­u­a­tion gezeigt und erläutert, dass der IV Rank in manchen Sit­u­a­tio­nen seine Wirkung ver­liert. Im Kanadis­chen Dol­lar haben wir die gle­iche Sit­u­a­tion, siehe Abbil­dung.

Kanadischer Dollar

Quelle: www.ivolatility.com

Ende August 2016 gab es hier eine enorme Schwankung der impliziten Volatil­ität, sodass diese Volatil­itätsspitze alle zukün­fti­gen Werte auf Monate hin­aus ver­fälscht. Gin­ge man hier rein nach dem IV Rank vor, dann würde man sich niemals auf einen Trade zu diesem Basiswert ein­lassen. Doch dank des IV Per­centile wird klar, dass die Vola in Wahrheit doch nicht so niedrig ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Natür­lich kon­nte ich den IV Per­centile nicht genau aus­rech­nen, da mir keine kosten­losen his­torischen Dat­en zur Ver­fü­gung standen (diese kön­nen übri­gens bei ivolatility.com abon­niert wer­den). Doch schon der Blick auf den Ver­lauf der impliziten Volatil­ität erlaubt es, die Sit­u­a­tion vernün­ftig einzuschätzen, wenn man weiß, was das IV Per­centile ist und wie es funk­tion­iert.

Die Frage lautet nun, wie lange wird diese Volatil­itätsspitze die Werte zum Kanadis­chen Dol­lar ver­fälschen? Da sie Ende August 2016 ent­stand und der Betra­ch­tungszeitraum bei ivolatil­i­ty 1 Jahr beträgt, wird sie gegen Ende August 2017 ver­schwinden. Dann wer­den wir ein völ­lig anderes Bild zur impliziten Volatil­ität bekom­men. Den Beweis werde ich euch liefern, sobald das Ereig­nis ein­tritt.

Neue Posi­tio­nen

Da der Call auf das Leben­drind im Gewinn geschlossen wer­den kon­nte, habe ich gle­ich nach der Glattstel­lung einen neuen Call darauf eröffnet. Anson­sten war an den Börsen nicht beson­ders viel los und es gab keine weit­eren Chan­cen auf neue Trades. Ab Sep­tem­ber wird es wieder richtig los­ge­hen und dann wer­den wir sicher­lich wieder häu­figer neue Gele­gen­heit­en erhal­ten.

Wie immer bleit es nun nichts anderes übrig, als abzuwarten und das Theta seine Arbeit ver­richt­en zu lassen. Das natür­lich unter der täglichen Beobach­tung des Kurs­es, um im Ver­lust­fall rechtzeit­ig einzuschre­it­en.

In diesem Sinne, ein schönes Woch­enende.


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marktkommentar

Hal­lo Leute,

der S&P 500 machte bere­its let­zte Woche einen kleinen Satz nach unten, was den VIX kurzzeit­ig auf fast 15 Punk­te steigen lies. Danach beruhigte sich die Sit­u­a­tion schein­bar wieder. Doch die Geschichte scheint sich zu wieder­holen und so erlebten wir gestern (am 17.08.2017) die gle­iche Sit­u­a­tion wie in der vorigen Woche. Nur dieses Mal Sack­te der S&P 500 um ca. 30 Punk­te ab, was schon ungewöhn­lich ist. Denn nor­maler­weise schwankt er in der Regel nicht mehr als 20 Punk­te hin und her, selb­st in etwas unruhigeren Zeit­en.

Was sagt uns das nun aus? Im ersten Augen­blick noch nichts, denn es kön­nte sich um eine ganz nor­male Kor­rek­tur han­deln, die etwas heftiger aus­fällt. Oder ist es das Ergeb­nis der Poli­tik von Don­ald Trump, wie die meis­ten “Profis” im Fernse­hen es uns weis­machen wollen? Die Antwort lautet, man weiß es nicht. Dies habe ich bere­its schon in einem mein­er Beiträge zum The­ma “Wie entste­ht ein Kurs” erwäh­nt.

Worauf es sich jedoch lohnt einen Blick zu wer­fen, ist beispiel­sweise der Skew-Index, über den ich vor einiger Zeit einen Beitrag ver­fasst habe.

Und so sehen wir, dass der Skew Index gestern mit einem Wert von ca. 148 einen der höch­sten Stände in den let­zten 6 Jahren erre­ichte, den er jemals bessessen hat.

Solch ein hoher Wert sagt aus, dass die unter­schwellige Ner­vosität der Profis an den Börsen derzeit extrem hoch ist und sie wohl etwas zu wis­sen scheinen, was uns, den Pri­vat­en nicht zugänglich ist. Natür­lich kön­nen sie sich irren und vielle­icht wis­sen sie auch nicht mehr, als wir es tun. Doch wenn ich solche Werte sehe, dann weiß ich, dass das Risiko eines Crash­es, eines soge­nan­nten Schwarzen Schwans, ziem­lich präsent ist.

Dass der Skew Index so hoch ist, mag vielle­icht auch daran liegen, dass die Großen Mark­t­teil­nehmer das Geld derzeit aus ihren starken Hän­den in die schwachen Hände übergeben. Das sieht man, wenn man sich beispiel­sweise den Chart von S&P 500 anschaut.

Es fällt auf, dass es in den let­zten Wochen ver­stärkt rote Kerzen gab. Das alleine sagt natür­lich noch nichts aus. Doch wer sich mit der CANSLIM-Meth­ode von William O’Neil beschäftigt hat, der weiß, dass es sich um soge­nan­nte dis­tri­b­u­tion days oder Dis­tri­b­u­tion­stage han­deln kön­nte (ich nenne sie Verkauf­stage).

Dabei verkaufen die großen Mark­t­teil­nehmer ihre Wert­pa­piere, um Gewinne einzusam­meln. Dies müssen sie natür­lich auf mehrere Wochen oder sog­ar Monate verteilt tun, wenn sie keine Abwärtsspi­rale nach unten aus­lösen wollen. Wenn man solche Verkauf­stage sieht, dann ist es nicht sel­ten ein Indiz dafür, dass eine größere Kor­rek­tur oder gar ein vorüberge­hen­der Markt bevorste­hen kön­nte. Wenn Ihr mehr über die Verkauf­stage bzw. Dis­tri­b­u­tion­stage und deren genaue Ermit­tlung erfahren wollt, so kön­nt Ihr es im besagten Buch von William O’Neil erfahren.

Aus diesem Grund sollte man sich angesichts der gegen­wär­ti­gen Sit­u­a­tion auf die Lauer leg­en. Denn sollte es dem­nächst tat­säch­lich zu einem Crash an den Börsen kom­men, dann bietet dieses Ereig­nis sehr gute Gele­gen­heit­en, um prof­itable Trades einzuge­hen. Zum einen wür­den sich Chan­cen auf Trades auf den VIX ergeben, den VXX, den S&P 500. Zum anderen wür­den sich natür­lich auch an den Aktien­märk­ten Chan­cen ergeben.


Publiziert am von Handelszeit | Hinterlasse einen Kommentar

Neue Trades sind online (KW 31)

tradingjournal optionenHal­lo Leute,

der August ist generell ein ruhiger Monat, denn viele Händler sind derzeit im Urlaub. Und so merkt man dies auch an den gesunke­nen Umsätzen und der niedrigeren Volatil­ität, die das ganze Jahr über ohne­hin schon rel­a­tiv niedrig war.

Was ist diese Woche passiert?

Wie ich bere­its zum Trad­ingjour­nal let­zte Woche erwäh­nt hat­te, geri­eten die Sojabohnen etwas unter Druck und mussten diese Woche vorzeit­ig im Ver­lust geschlossen wer­den. Um den Ver­lust wieder auszu­gle­ichen, habe ich zwei neue Posi­tio­nen eröffnet. Zum einen einen Call und einen Put. In der Prax­is beze­ich­net man diese Art eines Trades als einen soge­nan­nten Stran­gle. Dies nur am Rande ange­merkt.

Auf der anderen Seite kon­nte der Trade auf das Mager­schwein vom 14. Juli plan­mäßig im Gewinn geschlossen wer­den. Anson­sten ergaben sich in dieser Woche keine neuen Trades, auf­grund der erwäh­n­ten Som­mer­flaute.

s&p 500

Quelle: www.tradingview.com

Apro­pos Som­mer­flaute: in solchen Momenten genügt ein falsch­er Knopf­druck und schon gehen die Aktienkurse ras­ant in den Keller. So geschehen beispiel­sweise im August 2015 als die Kurse für 4 Tage extremst ein­brachen und das nur, um sich danach wieder rel­a­tiv schnell zu erholen. Von daher kann auch die Som­mer­pause an den Börsen für Chan­cen sor­gen, wenn es darum geht, mit Optio­nen Geld zu ver­di­enen. Denn in solchen Momenten steigt die implizite Volatität stark an und bietet einige gute Gele­gen­heit­en, Optio­nen auf Volatil­ität­spro­duk­te zu han­deln oder auf den S&P 500, zum Beispiel mith­il­fe von LEAPS-Optio­nen. Soll­ten wir solch eine Sit­u­a­tion in diesem Som­mer erleben, werde ich entsprechende Trades darauf auf­set­zen und sie euch selb­stver­ständlich präsen­tieren.

Bis dahin bleibt es mir, euch noch einen schö­nen Son­ntag zu wün­schen und wir sehen uns wieder näch­ste Woche mit einem aktu­al­isierten Trad­ingjour­nal und einem neuen Beitrag.


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Mit Optionen auf Bitcoins handeln

Hal­lo Leute,bitcoin, bitcoins, optionen, options, optionen auf bitcoins, options on bitcoins
gibt man in eine Such­mas­chine den Such­be­griff Optio­nen auf Bit­coins ein, so erhält man als Ergeb­nis, zumin­d­est was die deutschsprachi­gen Seit­en bet­rifft, meis­tens Infor­ma­tio­nen über binäre Optio­nen. Nir­gend­wo wird über echte Optio­nen auf Bit­coins berichtet, zumin­d­est nicht zum jet­zi­gen Zeit­punkt im August 2017. Sucht man dage­gen auf englis­chsprachi­gen Seit­en, so find­et man dort wenig­stens ein paar Berichte darüber. Angesichts der jüng­sten Ereignisse ist es jedoch lohnenswert, einen Blick auf den Option­shan­del auf Bit­coins zu wer­fen. Weit­er­lesen

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Neue Trades sind online (KW 30)

tradingjournal optionenHal­lo Leute,

in dieser Woche lief im Rah­men des Exper­i­ments alles nach Plan und so kon­nten zwei Trades im Gewinn geschlossen wer­den.

Zum einen betraf es den Put auf das Leben­drind vom 19. Juni und zum anderen den Put auf das Mager­schwein vom 3. Juli.

Gle­ichzeit­ig habe ich einen neuen Trade auf das Leben­drind aufge­set­zt, doch dieses Mal habe ich die Seite gewech­selt und einen Call auf diesen Basiswert eröffnet.

Darüber hin­aus habe ich Calls auf zwei Basiswerte geschrieben, mit denen ich in diesem Jahr noch nichts zu tun hat­te. Zum einen hat sich eine Chance ergeben, einen Call auf Weizen zu schreiben. Zum anderen die Chance, einen Call auf den Kanadis­chen Dol­lar. Beachtet bitte, dass man in der Zusam­men­fas­sung den Weizen und den Kanadis­chen Dol­lar noch ohne Ergeb­nisse sieht. Das liegt daran, dass für die Trade-Eröff­nung bere­its Gebühren ange­fall­en sind.

Was erwartet uns näch­ste Woche

Der Call auf das Mager­schwein vom 14. Juli läuft in 18 Tagen aus, so dass mit ein­er vorzeit­i­gen Schließung der Posi­tion im Laufe der näch­sten Woche zu rech­nen ist (im Gewinn).

Die Sojabohnen sind in dieser Woche zunächst unter Druck ger­at­en. Auch wenn sich die Posi­tion am Don­ner­stag und Fre­itag etwas erholen kon­nte, muss sie derzeit inten­siv­er beobachtet wer­den, als die anderen Posi­tio­nen.

In diesem Sinne, ein schönes Woch­enende.


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